Fällt das Krebsrisiko bei Vegetariern geringer aus?

Wer sich für ein Leben als Vegetarier entschließt, kann neben einer gesunden Lebensweise von weiteren Vorteilen profitieren. Wie eine renommierte Studie mit über 61.000 Teilnehmern ergab, sinkt das Risiko, an Blut-, Blasen- und Magenkrebs zu erkranken. Allerdings muss erwähnt werden, dass kein effektiver Schutz vor Darmkrebs durch fleischlose Ernährung bewerkstelligt werden kann.

Vegetarier besitzen ein geringeres Krebsrisiko

Dieser Schutz vor Krebs betrifft jedoch nicht alle Arten der bösartigen Krankheit. Eine großflächig durchgeführte Studie stellte heraus, dass Darmkrebs auf diese Weise nicht vorgebeugt werden kann. Personen, welche eine vegetarische Lebensart bevorzugten, litten deutlich seltener an Magen-, Blasen- und Blutkrebs. Die häufigste Todesursache bei Krebserkrankten konnte jedoch nicht vermindert werden.

Die weitreichende Studie

Dies Analyse wurde in einer Kooperation von britischen und neuseeländischen Wissenschaftler begleitet. Es wurden 61.566 britische Männer und Frauen in diese Studie aufgenommen. Hierzu zählten Personen, welche in regelmäßigen Abständen Fisch aßen, sowie Teilnehmer, welche weder Fleisch noch Fleisch zu sich nahmen. Bei Probanden, welche kein Fisch aßen, sank das Risiko auf 29 erkrankte Personen von 100 Teilnehmern. Bei Menschen, welche Fisch in einer gewissen Regelmäßigkeit zu sich nahmen, war die Verringerung des Risikos, an Krebs zu erkranken, weniger deutlich ausgeprägt. Diese These kann jedoch nicht exakt begründet weden. Die Wissenschaftler glauben, dass Bestandteile im Fleisch für diese deutliche Ausprägung verantwortlich sind. Ebenfalls denkbar ist es, dass die im Gemüse vorhandenen Nährstoffe einen besonderen Schutz und Stärkung des Körpers gegen Krankheiten bewerkstelligen.

Die unklare Datenlage bei Gebärmutterhalskrebs

Bei einer vegetarischen Ernährung fiel auf, dass Probanden doppelt so häufig an Gebärmutterhalskrebs erkrankten. Da die Menge der Daten sehr gering ausfiel, könnte man es auf den Zufall zurückführen. Allerdings ist es möglich, dass sich die fleischhaltige Ernährung in entscheidendem Maß auf das Virus auswirkt. Tim Key betonte, dass es schier unmöglich erscheine, aus einer einzigen Studie absolute Schlussfolgerungen ziehen zu können.

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