Gehirn und die Gewohnheiten beim Rauchen überlisten

Das Gehirn und die Gewohnheit sind der größte Feind von unseren Zielen ein anderes Leben einzuschlagen. Raucher sind besonders betroffen, da neben der Gewohnheit auch das starke körperliche Verlangen dazu kommt. Könnte man eine dieser Dinge ausschließen oder eindämmen, wäre das Aufhören ein deutliches Stück einfacher.

Wie trickse ich das Gehirn aus?

Aber wie kann man das Gehirn austricksen und wie legt man schlechte Gewohnheiten ab? Wieso funktioniert es oft nicht seine Ziele am Anfang des Jahres im Auge zu behalten? Wie das Gehirn funktioniert und wie man wenigstens den Versuch starten könnte sein leben zu ändern, erfahren Sie in diesem Artikel und auch www.nicht-raucher-formel.de !

Gewohnheiten sind nicht immer gleich schlecht

Geschädigte RaucherlungeZuerst einmal sollte man klären, dass Gewohnheiten nicht automatisch schlecht sind. Rauchen war früher sehr beliebt und galt nicht wie heute als eine Last und ungesund. Gewohnheiten sorgen für einen normalen Tagesablauf und eine Routine. Menschen fühlen sich in Routinen wohl und das bemerkt auch jeder Raucher wenn er oder sie bei der gewohnten Gelegenheit eine Kippe ziehen kann.

Gewohnheiten sorgen ebenfalls dafür, dass wir uns nicht über unwichtige Dinge Gedanken machen müssen. Das ist ein Grund warum wir uns auf wichtige Dinge des Lebens besser konzentrieren und dabei nicht drüber nachdenken was wir morgen anziehen werden oder Ähnliches.

Gewohnheiten sind also der Grund warum wir normal leben können. Schlechte Gewohnheiten die uns stören abzulegen ist wiederum was anderes. Wir beschreiben Dinge als schlecht wenn sie uns selbst schaden oder wir das Gefühl haben sie tun es. Dazu gehören neben den Krebsstängeln auch Süßigkeit und Alkohol oder Fast Food.

Schlechte Gewohnheit stoppen

Um zu verstehen wie eine schlechte Gewohnheit gestoppt werden kann, muss man zunächst verstehen wie sie aufgebaut ist. Jede Gewohnheit hat zu allererst eine Ursache bei der Zigarette gibt es viele unterschiedliche auf dem Pausenhof war es vielleicht um “cool” zu sein oder weil Freunde auch rauchen. Von Tag zu Tag wird die Ursache also der Reiz befriedigt und entwickelt sich in eine Routine.

Diese Routine wiederum entwickelt eine Belohnung, denn ohne Belohnung würden wir keine Gewohnheit mehr ausleben. Die Belohnung spiegelt sich meistens in der Ursache wieder. In dem Pausenhof-Szenario fühlt man sich also besser denn man gehört dazu. So wirkt das Gefühl jedes Mal verlockend.

Irgendwann wird ein Automatismus daraus und einem wird nicht bewusst, dass man eine Belohnung erhält. So wie man in ein Zimmer geht und vergisst warum man in das Zimmer wollte. Das ist eine Gewohnheit. Man tut es einfach.

Festgesetzte Gewohnheit beim Rauchen loswerden

Wie kann man so eine fest gesetzte Gewohnheit loswerden? Eine Lösung lautet es sie zu ersetzen. Natürlich sollte oder muss die neue Gewohnheit nicht schlecht sein. Das funktioniert eigentlich recht gut. Ist zwar sehr schwer aber funktioniert dafür als Lückenfüller umso besser.

Wer eine Zigarette raucht, hat oft genaue Gründe dafür und kann auch immer direkt sagen zu welchem Zeitpunkt die nächste Zigarette ansteht. Ob wenn man aus dem Auto aussteigt, einfach raus geht oder nach dem Essen. Jeder hat seine Gewohnheiten. Wirkt man diesen entgegen, kann man leicht die Gewohnheit ersetzen.

Der Wille zählt und wird oft unterschätzt. Das liegt daran das der Wille auch meistens der ist, der versagt. Wenn man weiß, das einem der Wille doch alles zerstört, warum lässt man dann noch zu das er es tut? Wenn man weiß es ist nur Schwindel, Gewohnheit und alles nur ein Streich von Hirn und Nikotin, warum lässt man sich dann doch von Ihnen besiegen?

Rauchen führt zu einem verschlechterten Gesundheitszustand

Viele Raucher vergessen, dass sie nicht nur kürzer leben, sondern dass sich auch Ihre ganze Lebensqualität durch das Rauchen beträchtlich verschlechtert. Manche Raucher haben schon mehrere Herzinfarkte hinter sich, es wurden ihnen Körperteile amputiert, weil sie so schlimme Durchblutungsstörungen hatten, sie litten an Krebs, einem Lungenemphysem und einer Unmenge anderer tödlicher Krankheiten.

Rauchen erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken

Unfreiwillig eingeatmeter Tabakrauch ist eine Mischung aus Nebenstromrauch von Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen und aus Hauptstromrauch aus den Lungen rauchender Personen. Wie beim aktiven gelangen auch beim passiven Rauchen die Gifte des Tabakrauchs über Lunge und Blutbahnen in den ganzen Körper.

Rauchen greift die Atemwege an

Die Durchblutung des Gehirns wird verringert, Mund und Bronchien werden irritiert, die Atemkapazitat wird verringert, eine chronische Bronchitis richtet sich ein und endet oft mit einem Mund-, Kehlkopf oder Lungenkrebs. Dazu wird das Blut mit Kohlenoxyd gesättigt - statt mit Sauerstoff - das dann im ganzen Körper verteilt wird (1/3 im Gehirn).

Weitere Erkrankungen:

Harnwege, Herzinfarkt, Krebs, Nierenerkrankungen, Morbus Alzheimer, Augen / Sehstörungen (Blindheit), Emphysem (Lungenblähung), das Hautkrebs-Risiko steigt, Asthma / Chronische Bronchitis, Pfeifenraucher, Schlaganfall, Raucherbein, etc.

Rauchen erhöht die Gefahr für Arterienverkalkung

Da die Arteriosklerose wiederum oft mit einer erektilen Dysfunktion einhergeht, könnte das Rauchen auch die Erektionsfähigkeit beeinflussen, so die Vermutung der Wissenschaftler. Nikotin reduziert die Dichte und die Beweglichkeit der Samenzellen und reduziert die Sexualhormone (Testosteron).

Potenz

Neben anderen gesundheitlichen Schäden haben Raucher ein größeres Risiko eine erektile Dysfunktion (Potenzschwäche) zu entwickeln. Die Gefahr einer Erektionsstörung bei Männer mit geringerem Zigarettenkonsum niedriger.

Zähne

In neueren Studien wurde gezeigt, dass auch das Rauchen eine bedeutende Rolle als Kofaktor in der Pathogenese der Parodontopathie spielen kann. Das ist nicht verwunderlich, da Rauchen bekanntlich einen negativen Einfluss auf die Durchblutung hat, und es sich bei der Gingiva um ein Endstromgebiet in der Blutversorgung handelt. Dass das Rauchen die parodontale Situation nicht verbessert, ist mit Sicherheit genauso unbestritten wie die oben publizierte Aussage, dass ein Rauchstopp der Gingiva und dem Parodont "hilft".

Welche Hilfsmittel gibt es um mit dem Rauchen aufzuhören?

Mit dem Rauchen aufzuhören ist wirklich nicht leicht. Besonders schwer ist es die Gewohnheiten abzulegen. Das Verlangen nach Nikotin des Körpers ist aber eher ein Nebeneffekt der auch körperliche Probleme und Unwohlsein mit sich bringt. Das Verlangen nach Nikotin kann mit verschiedenen Hilfsmitteln gestillt werden.

Nikotinlutscher

Zugegeben nicht sehr beeindrucken, sind ein kleines Geheimmittel dem Rauchen entgegenzuwirken. Warum? – Ganz einfach, die Zigarette wird abgelöst durch einen fruchtigen Lutscher und sorgt für Bewegung der Hände und des Mundes wie bei einer Zigarette. Für diejenigen die keine sehr starke Abhängigkeit von Nikotin haben, sollte der Umstieg beinahe ohne Schwierigkeiten fallen.

Besonders in den ersten Tagen der Entwöhnung sollte man die Finger nicht stillhalten, das führt nur zu Trotzreaktionen und eine innere Stimme wird den Griff zur Zigarette erzwingen. Mit Willenskraft schafft man innerhalb nur weniger Tage die Entwöhnung der starken Rituale und schon ist der Ausstieg aus der Sucht geschafft und die Lutscher können abgesetzt werden.

Wem das nicht hilft, der kann auf die Forschung zurückgreifen. Medikamente in Form von Pflastern und Kaugummis gibt es bereits seit vielen Jahren. Diese ermöglichen durch einen einfachen Trick die Abgewöhnung vom Rauchen. 

Nichtraucher Formel

Logo der Nichtraucher FormelDie NichtraucherFormel kann dir dabei helfen, innerhalb von nur 7 Tagen vollkommen mit dem Rauchen aufzuhören. Außerdem wirst du dort auch noch nach deinem Rauchstopp begleitet, damit du nicht wieder rückfällig wirst. Du findest die Formel auf NichtraucherFormel.de. Mit diesem Online Nichtraucherprogramm konnten es schon mehr als 24.634 Menschen schaffen, rauchfrei zu werden.

Nikotinpflaster 

sind einfach anzuwenden. Die Pflaster enthalten Nikotin und werden auf die Haut geklebt. Dadurch kann das Nikotin in die Haut eindringen und das körperliche Verlangen, also die Sucht, kann so gestillt werden. Das verhilft aber noch nicht zur Freiheit. Durch die gestillte Sucht, kann man mit der Abgewöhnung der Rituale begonnen werden. Das ist sehr schwer und man wird sich zu Beginn unwohl fühlen in den ersten Tagen oder Wochen, da man keine Zigarette zu bestimmten Zeiten des Tages zum Mund führen muss. Wer das schafft, kann in die nächste Phase steigen. Die körperliche Sucht bekämpfen. Das ist mit einer guten Willensstärke kein Problem, aber man sollte nicht vergessen, dass es kleine Entzugserscheinungen geben wird. Wie Bauchschmerzen und Aggressionszustände und Ähnliches.

Nikotinkaugummi

Ein weiteres gutes Hilfsmittel ist das Nikotinkaugummi. Ähnlich wie die Pflaster geben die Kaugummis Nikotin ab und helfen bei der Entwöhnung. Durch das Kauen und die Bewegung erzielt es einen ähnlichen Effekt wie die Lutscher und helfen bei der Abgewöhnung der ständigen Rituale.

Nikotinlutschtabletten

Ähnlich dem Nikotinkaugummi helfen Nikotinlutschtabletten bei der Entwöhnung. Durch die reduzierten Entzugserscheinungen wie bei anderen Hilfsmitteln, fällt die Entwöhnung der Zigarette deutlich einfacher.

Die E-Zigarette

Eine weitere Möglichkeit mit dem Rauchen aufzuhören, besteht im weiterrauchen. Durch die E-Zigarette kann der Gestank und das Inhalieren der vielen Giftstoffe verhindert werden und nur das Nikotin eingeführt werden. Das bietet viele Vorteile und die Umstellung fällt sehr einfach.

Durch nur wenige Studien ist die Ungefährlichkeit der E-Zigarette noch nicht klar bewiesen, doch deutet alles darauf hin. Besonders große Tabakfirmen wehren sich gegen die E-Zigarette und versuchen wie bei allen anderen Hilfsmitteln (außer Lutschern) etwas dagegen zu unternehmen.

Wer aufhören will zu rauchen wird sich über diese Hilfsmittel freuen und der geringe Mehraufwand durch die Kosten, wird sich spätestens nach dem erfolgreichen Entzug rentieren. Willenskraft ist aber ein Muss!

Rauchen ist eine Sucht!

Rauchen ist eine Sucht und keine Kleinkind-Süßigkeiten-Naschattacke wie sie oft beschrieben wird oder es von ihr gedacht wird. Rauchen macht extrem abhängig und verändert das Leben extrem. Erst nachdem man aufgehört hat, merkt man welche Nachteile das Rauchen bietet und was für ein Schwachsinn das Rauchen eigentlich ist.

Jeder hat seine eigene Geschichte wenn er oder sie erzählt wie das zum Rauchen überhaupt kam. Viele werden wahrscheinlich eine ähnliche Schulhof-Geschichte erzählen und im Grunde nicht verstehen, dass das totaler Unsinn war. Viele wissen von der Sucht und kennen die Stimme vor der sie insgeheim Angst haben. Die Stimme, die einem sagt man muss jetzt unbedingt eine Zigarette rauchen. Man würde sich unwohl fühlen und es wird einem schlecht ergehen wenn man es nicht tut. Unzufrieden und gereizt wird man, wenn man nicht auf die Stimme hört. Erst wenn der Nikotinnachschub in das Gehirn gelangt vergeht die schlechte Laune und alles wird gut.

Wer aufhören will muss sich klarmachen, dass das nur eine irrelevante Nebenwirkung der Sucht ist, durch das hungrige Gehirn nach Nikotin ausgelöst, sagt einem der Körper einfach nur banal wie süchtig er wirklich ist.

Niemand ist auf eine stinkende und krebserregende Nikotinzigarette angewiesen. Die Sucht nach dem Stoff, dem Gefühl des Glücks (natürlich ausgelöst von Hormonen) gewinnt nur überhand. Wenn man versteht, dass die Sucht die einen dazu zwingt genau in diesem Moment eine Zigarette zu rauchen oder es zu wollen nur Fantasie ist, hat eine gute Chance aus der Sucht zu entkommen.

Was macht eigentlich süchtig?

Die Nikotinsucht ist in zwei Parteien aufzuteilen. Zum einen gibt es die psychische Sucht und zum anderen die physische Sucht. Die physische Sucht wird durch das Nikotin in der Kippe ausgelöst. Rezeptoren im Gehirn reagieren mit Glückshormonen jeglicher Art darauf. So wird man von der Wirkung benommen und es entsteht die Annahme eine Zigarette würde beruhigen und Stress abbauen. Natürlich ist das totaler Schwachsinn und alles nur eine harmlose körperliche Reaktion die auch Essen auslöst.

Der eigentliche ausschlaggebende Punkt ist die psychische Abhängigkeit. Durch Rituale wird diese Abhängigkeit geschaffen. Rauchen Sie nach dem Essen eine? Rauchen Sie wenn Sie auf etwas warten oder aus dem Auto aussteigen? Rauchen Sie wenn sie Stress haben oder nervös sind? Alles Momente in denen keine Zigarette fehlen darf. Eine einfache Gewöhnung an diese Augenblicke sorgt für diese Rituale. 

Das Gehirn möchte stets neues Nikotin und zahlt dafür mit Glückshormonen. Wenn man also gegessen hat, weiß das Gehirn „gleich gibt’s ‘ne Kippe“ und die sog. Schmacht setzt ein. Die Schmacht ist ein Verlangen nach etwas. Früher war es Hunger oder Durst und heutzutage wird das Verlangen einer Zigarette damit beschrieben.

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